LIVE

Mahler 2. Sinfonie Teatr Wielki Warschau

26.09.2026 | 19:00
Rolle: Sopran

Mendelssohn Bartholdy „ Elias“ SHF Festival Ostrava Czech Republik

28.09.2026 | 18:00
Rolle: Sopran

Bruckner f- moll Messe Berner Kammerorchester

25.10.2026 | 17:00
Rolle: Sopran

Beethoven 9. Sinfonie Stuttgarter Philharmoniker

30.12.2026 | 19:00
Rolle: Sopran

Impressionen

Richard Strauss – Die Nacht

W.A. Mozart – Die Zauberflöte

Antonin Dvorak – Rusalka

VITA

Vita Deutsch:

Die Sopranistin Marie Smolka wurde in Ostrava (Tschechische Republik) geboren und wuchs in Deutschland auf.
Nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Hedwig Fassbender und Prof. Rudolf Piernay begann sie ihre Bühnenkarriere mit Gastengagements und entwickelte sich rasch zu einer der gefragtesten Sängerdarstellerinnen ihrer Generation. Seither macht sie mit intensiven und vielschichtigen Rollenporträts auf sich aufmerksam.

„Diese Sängerdarstellerin ist ein Ereignis.“ (Jürgen Otten)

Auf der Opernbühne war sie u. a. als Contessa Almaviva (Mozart: Le nozze di Figaro) an der Komischen Oper Berlin, als Nedda (Leoncavallo: I Pagliacci) an der Staatsoper Hannover sowie als Violetta Valéry (Verdi: La Traviata) am Koninklijk Theater Carré in Marina Abramovićs Inszenierung 7 Deaths of Maria Callas (Koproduktion mit der Bayerischen Staatsoper München) zu erleben. Weitere zentrale Partien führten sie als Mimì (La Bohème) und Tatjana (Eugen Onegin) an verschiedene Häuser, darunter das Staatstheater Saarbrücken, das Theater Bremen und das Landestheater Innsbruck, wo sie zuletzt Ensemblemitglied war. Dort war sie auch in der Titelpartie von Hartmanns Simplicius Simplicissimus zu erleben; für diese Leistung wurde sie von der Fachzeitschrift Opernwelt als eine der „wichtigsten Sängerinnen des Jahres 2025“ nominiert.

In der Spielzeit 2024/25 debütierte Marie Smolka neben ihrer Tätigkeit auf der Opernbühne auch in besonderen Konzertformaten, u. a. an der Hamburgischen Staatsoper in John Neumeiers Ballettabend Epilog mit Richard Strauss’ Vier letzte Lieder.

In der Saison 2025/26 gab Marie Smolka weitere wichtige Debüts, die ihre künstlerische Bandbreite unterstreichen: Sie gab ihr Frankreich-Debüt an der Opéra de Lille in Philip Glass’ Les Enfants terribles sowie ihr Wiener Debüt mit den Wiener Symphonikern unter der musikalischen Leitung von Petr Popelka in Schumanns Das Paradies und die Peri.

Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen ihr Debüt am Teatr Wielki – Opera Narodowa in Warschau mit Mahlers 2. Sinfonie unter der musikalischen Leitung von Yoel Gamzou sowie ihr Debüt in der Liederhalle Stuttgart mit Beethovens 9. Sinfonie unter der Leitung von Elias Grandy. Mit demselben Werk ist sie zudem mit dem Gewandhausorchester Leipzig zu erleben.

Auch auf der Konzertbühne ist Marie Smolka regelmäßig zu erleben. Zu ihrem Repertoire zählen u. a. die Requien von Mozart, Brahms und Dvořák, Mendelssohns Elias und Paulus, Beethovens 9. Sinfonie, Händels Messias sowie die Passionen von Johann Sebastian Bach.

Marie Smolka arbeitete mit Dirigenten wie Petr Popelka, Yoel Gamzou, Marc Albrecht, Antonello Manacorda und Marc Albrecht zusammen und verbindet eine wiederholte Zusammenarbeit mit Regisseur:innen wie Tobias Kratzer, Robert Carsen, Eva-Maria Höckmeyr, Tatjana Gürbaca, Lorenzo Fioroni, Armin Petras, Ulrike Schwab, und Barbora Horáková.

Vita English:

Soprano Marie Smolka was born in Ostrava. Since the 2023/24 season, Marie Smolka has been a member of the ensemble at the Tyrolean Landestheater in Innsbruck, where she has performed the roles of the Countess in Mozart´s “Le nozze di Figaro”, Mimí in “La Bohéme”, and Simplicius in “Des Simplicius Simplicissimus Jugend”. Her portrayal of Simplicius received high praise in the magazine Opernwelt, which described her as „an exceptional performer.“ In the 2024/25 season, she will have two more role debuts in Innsbruck, including Tatyana in “Eugene Onegin” and Frau in Schoenberg’s “Von heute auf morgen”. In January 2025, she will make her debut at the Hamburg State Opera in “Epilog” and can be heard in Mozart’s Requiem in Karlovy Vary and Prague.

Marie Smolka regularly collaborates with conductors such as Marc Albrecht, Cornelius Meister, Antonello Manacorda, Joanna Mallwitz, and Yoel Gamzou. She has worked with directors such as Marina Abramović, Robert Carsen, Tobias Kratzer, Eva Maria Höckmayr, Tatjana Gürbaca, and Lydia Steier. 

During the 2022/23 season, she made her debut as Traviata in Marina Abramović’s “7 Deaths of Maria Callas” at the Royal Theater in Amsterdam, in cooperation with the Bavarian State Opera Munich. From 2021 to 2023, Marie Smolka was a member of the ensemble in Bremen, where she performed as Pamina, Angel (“Angels in America”), and Poppea (“L’incoronazione di Poppea”). Furthermore, she has performed at prestigious venues, including the Berlin State Opera, Frankfurt Opera, Baden-Baden, Hanover State Opera, Grand Théâtre de Sarrebourg, Teatro Massimo Palermo, and Saarländisches Staatstheater.

PRESS

OPERNWELT

„Marie Smolka singt die Nedda ( I Pagliacci ) nicht nur herzzerreißend schön, ja, könnte diese Rolle an den größten Häusern der Welt ausfüllen, sondern spricht zu „ihren“ Männern mit Blicken..grandios geschauspielert. Ein Meisterinnenwerk!“

Arno Lücker

NEUE MUSIK ZEITUNG

„Neu am Theater Bremen ist die tschechische Sopranistin Marie Smolka, deren makelloser Gesang und darstellerische Intensität in ihrer Debutrolle der Nedda einen tiefen Eindruck hinterließ.“

Ute Schalz-Laurenze

DAS OPERNGLAS

„Das neue Ensemblemitglied [Marie Smolka- Nedda] gefiel vor allem aber auch mit ihrer silbrigen, sehr kultiviert geführten Stimme; ein Gewinn für das Theater Bremen.“

Markus Wilks

SAARBRÜCKER ZEITUNG

„Umso liebenswerter kann Marie Smolka mit klarem, beweglichen Sopran dann als Sophie auftrumpfen – Eine echte Persönlichkeit.” (Rosenkavalier – Sophie)

Oliver Schwambach

WESER KURIER

„Überragend- Marie Smolka als Angel in America von Peter Eötvös.”

Iris Hetscher

OPERNWELT, MAI 2024

„Marie Smolka ist Simplicius. Und wusste man auch zuvor schon, dass die tschechische Sopranistin über eine aparte, ausdrucksstarke Stimme gebietet, dann lehren uns diese 90 Minuten, dass sie darüber hinaus eine unfassbar begabte Schauspielerin ist. Und damit für die Titelrolle ein Glücksfall. Denn nicht weniger verlangt die Regisseurin Eva Maria Höckmeyer von ihr, als dass sie …in der Ouvertüre eine Marionette spielt. Marie Smolka tut es, als sei dies ihr Tagesgeschäft: Verrenkt ihr Gliedmaßen wie eine weit dehnbare Puppe, dreht und windet, reckt und streckt sich, hüpft herum wie ein Flummi – und tanzt. Vor allem letzteres. Und das ist allein deswegen so verrückt und wichtig, weil das gesamte Stück ein Tanz ist…)

Kein Wunder, dass Marie Smolka diesen Schreckensort still, heimlich und leise verlässt, um aus dem Dunkel des Saals, wo man sie nicht sieht, die Worte „ Gepriesen sei der Richter der Wahrheit“ anzustimmen, bevor sie, zuürckverwandelt in die Anzug Marionette der Ouvertüre, langsamen Schrittes erneut zur Bühne geht, hin zur „Apotheose“, die natürlich keine ist, sondern trauriger Abgesang. Starkes Ende eines verdammten guten und verdammt wichtigen Theaterabends.”

Jürgen Otten

ONLINE MERKER, LE NOZZE DI FIGARO, APRIL 2024

„Marie Smolka singt die Rolle der Contessa mit berührender Eleganz und intensiver Innigkeit, atemberaubend ist ihr Gesang in den Arien (Porgi amor) und (Dove sono).“

Thomas Nußbaumer

SALZBURGER NACHRICHTEN, MÄRZ 2025

„Die Sängerin Marie Smolka fächert dieses riesige Spektrum von Mädchen- und Frauengefühlen in den drei Stunden dieser Neuinszenierung des Tiroler Landestheaters stimmlich wie darstellerisch facettenreich auf.“ (Eugen Onegin – Tatyana)

Hedwig Kainberger

MERKER, MÄRZ 2025

„Zentralgestirn ist Tatjana, der Eva-Maria Höckmayr die größte Aufmerksamkeit widmet. Marie Smolka zeigt (und singt) sie als Femme fragile. Schlank ist ihr Sopran, eher hell, biegsam, eine sehr jugendliche, so zarte wie intensive Tatjana.“

Markus Thiel

OPERA ONLINE, MÄRZ 2025

„Marie Smolka ist eine zerrissene schüchterne Tatjana, geplagt von Ängsten und unterdrückten Gefühlen, die sie immer wieder durchschimmern lässt. Ihr Sopran ist frisch, hell und klar intoniert mit anmutigen Melodiebögen.“

Dr. Helmut Pitsch

ONLINE MERKER, MÄRZ 2025

„Marie Smolka, am TLT bereits als Mimi, Contessa und vor allem Simplicius Simplicissimus gefeiert, begeistert als anfänglich introvertiert-zerbrechliche, später zur Grand Dame gereifte Tatjana mit ihrem ausdrucksstarken, seelenvollen Sopran und ihrer elfengleichen Erscheinung.“

Dietmar Plattner